Dewesoft wächst wie bisher sehr schnell und hat mit einem Wachstum von 30 % beim Auftragseingang und bei der Auslieferung im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr einen Rekord aufgestellt. Um den Marktanforderungen nach neuen Produkten und Technologien weiterhin gerecht zu werden, kaufte Dewesoft nun gleich zwei österreichische Unternehmen, die TVE Elektronische Systeme GMBH in Wien und DEWEnet in Graz.

TVE entwickelt und fertigt analoge Verstärker, Signalkonditionierungs- und komplette Datenerfassungs-Geräte - selbst das Löten der Komponenten auf Platinen erfolgt im eigenen Haus.

„Dieses Wachstum zeigt das große Vertrauen der Kunden in unsere Lösungen und Technologien“, sagt Dr. Jure Knez, Präsident und Mitbegründer von Dewesoft, „zusammen bilden die drei Unternehmen eine perfekte Einheit mit langjährigem Wissen in Marketing/Vertrieb, Produktentwicklung und Montage.“

TVE verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Produktion, Prüfung und Kalibrierung von Präzisions-Signalumformern und Datenerfassungssystemen für Unternehmen wie DEWETRON, DEWEnet, Gantner Instruments und andere.

TVE und DEWEnet haben gemeinsam die CANlog-Produktlinie entwickelt - CAN-basierte Datenerfassungsgeräte in wasserdichten Mehrkanalgehäusen sowie in verteilten Einzelmodulgehäusen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in Vertrieb und Marketing hat die DEWEnet ein weltweites Vertriebsnetz für CANlog-Produkte geschaffen.

„Wir werden unsere Kunden weiterhin mit CANlog-Produkten beliefern“, bestätigt Jure Knez. „Als wichtigstes Ergebnis des Zusammenschlusses wird Dewesoft seine Produktreihen von IOLITE und KRYPTON-Datenerfassungsgeräten mit neuen Datenschnittstellen und Signalkonditionierungsmöglichkeiten erweitern. Unsere geplante Markteinführungszeit für eine breite Palette von IOLITE-Verstärkern wird dadurch verkürzt. “

Entwicklungsleiter bei TVE, Herbert Piribauer: „Die Fusion passt gut zusammen! Es bedeutet, die Technologie voranzutreiben und Wissen auszutauschen - auch für uns in Wien eine Chance, neue Ideen von Dewesoft zu übernehmen. Wir sind alle Techniker und sprechen dieselbe Sprache.“

TVE ist ein bekanntes Unternehmen für elektronische Entwicklungen aller Art. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen seinen Kunden Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen angeboten: Trocknen von Holz, Portionieren von Getränken, Beheizen von Gleis-Weichen, Messen von Gewichten, Richtschall, Belüftung von Weingärten und mehr.

In späteren Jahren hat sich das Gebiet der Mess- und Regeltechnik erweitert. Vor allem durch die Zusammenarbeit mit Bösendorfer bei der Entwicklung von Hard- und Software für die Erweiterung von Klavieren mit der Funktionalität das Gespielte aufzunehmen und am selben Gerät exakt gleich wiederzugeben.

Gerhard Zainzinger, Produktionsleiter bei TVE, sieht die Fusion als Aufschwung für alle Beteiligten: „Die Fertigungsleistung und das technische Know-how wird durch die Verbindung zur Dewesoft gesteigert“, sagt er, „wir sind eine Familie und spüren, dass wir nun auch zur Dewesoft Familie gehören.”

Die Entwicklung und Programmierung von Software sowie die Entwicklung von Hardware erfolgt bei TVE im eigenen Haus. Die Erfahrung in der Firmware-Entwicklung reicht vom einfachen Assembler für kleinste Mikroprozessoren über komplexe Hochsprachen für Mikroprozessoren über frei programmierbare Logik bis hin zu komplexen, individuell erstellten Computerprogrammen.

Neben der Entwicklungsabteilung verfügt TVE über eine Produktionsstätte für kleine und mittlere Mengen an elektronischen Bauteilen und Geräten der Mess- und Regeltechnik.

Die unter der Adresse TVE zusammengefassten österreichischen Unternehmen fungieren künftig als Dewesoft-Kompetenzzentrum, das für den gesamten Produktentwicklungsprozess einschließlich Hardware und Firmware verantwortlich ist.

Mit der Fusion zu Dewesoft wird TVE einen klaren Fokus auf sein Hauptfachgebiet “Datenerfassungsinstrumente” legen.

Die TVE GmbH hat über 5 Millionen Komponenten auf Lager, um für schnellstmögliche Lieferungen gerüstet zu sein. Die Lagerverwaltung ist sehr wichtig für die Kundenzufriedenheit, da einige Komponenten eine Lieferzeit von mehr als 40 Wochen haben.